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www.isisworld.ch, Cornelia Stalder, Hauptstrasse 34, 5200 Brugg, Tel/Fax 056 44 22 000, e-mail: info@isisworld.ch
Öffnungszeiten Ladengeschäft: Di-Fr: 13.30-17.30h  / Sa: 11.00-15.00h



Isis

Hohenpriesterin, Heilerin, Magierin und vieles mehr  

Göttin Isis ist eine altägyptische Göttin und spiegelt wohl die bekannteste und mächtigste Persönlichkeit wieder. Sie ist Muttergöttin, somit auch eine Fruchtbarkeitsgöttin, Erdengöttin und Vergetationsgöttin, eine Mondgöttin und eine Himmelsgöttin. Sie regelt in ihren Funktionen den gesamten Lebenskreislauf und ist außerdem die Gebieterin über die Elemente. Sie ist die erstgeborene Tochter der Göttin Nut, Göttin des Himmels und dem Erdgott Geb.

Als mächtige Göttin der Magie und Heilkunst, vermag sie es die Toten zum Leben zu erwecken. Sie kann aber auch als Vogelgöttin in beliebige Welten fliegen und ist somit die Hüterin der Weisheit des gesamten Universums, die darum das vollkommene Wissen hat. Außerdem steht sie auch für die Transformation und die zweifache Geburt (Wiedergeburt), denn Vögel werden laut altägyptischen Glauben immer zweimal geboren - einmal als Ei und noch einmal als Kücken.

Anders als die anderen ägyptischen Göttinnen verbrachte Isis viel Zeit mit ihren Menschen und lehrte Frauen wie man Korn mahl und Brot buck, Flachs wob und Kleidung herstellte. Isis lehrte ihren Menschen die Kunst des Lesens und Zeichnens.
Isis begründete eine hochangesehene Mysterien- und Heilerschule und bildete eine Vielzahl von Frauen in Heilkunst, Medialität und den Geheimwissenschaften aus. Es wurden nur und ausschließlich Frauen aufgenommen, die in einer intensiven Ausbildung zu wahren Priesterinnen erzogen wurden. Um im Tempel der Isis eingeweiht zu werden, mussten die Frauen ihre körperliche Jungfräulichkeit bewahren und eine Vielzahl von Prüfungen ablegen. Die Ausbildung dauerte insgesamt 40 Jahre.

Auf alten Darstellungen sieht man Göttin Isis oft, wie sie mit ihren ausgebreiteten Schwingen ihre Menschen(-kinder) beschützt oder sie wird mit einem Mondschiff dargestellt. Häufig hält sie auch eine Mondsichel in Händen bzw. trägt eine auf dem Kopf, diese wird in Form von Kuhhörnern dargestellt, in denen die Sonnenscheibe bzw. die Vollmondscheibe ruht. Wegen ihrer mütterlichen Eigenschaften wurde sie ab und zu als Schwein dargestellt, aber ihre Tiere sind vor allem die Hunde, welche ihr immer zur Seite stehen.

Ausgehend vom alten Ägypten wurde Göttin Isis später überall in der griechisch-römischen Welt und sogar bis hin zum Rhein-Gebiet (Gallien) verehrt. Um ca. 80 v. Chr. gelangte der Isis-Kult dann nach Rom und blühte dort im gesamten römischen Reich, bis er jedoch ca. vier Jahrhunderte später, vom Christentum verdrängt wurde. Die Göttin Isis wurde allerdings weniger verdrängt, als vielmehr absorbiert und mit der Jungfrau Maria gleichgesetzt. Die Anhänger der Göttin Isis gründeten so den ersten Madonnen Kult, um Isis` Seele am Leben zu erhalten. Manche Christen nannten sich selbst Pastophori, das bedeutet, die Hüter der Diener von Isis. Das Wort "Pastor" stammt eventuell vom Begriff Patophorie (mit je oder ohne??) her. Isis mit dem Horusknaben am Schoß sitzend wurde zu Maria mit dem Jesuskind.

Göttin Isis ist eine allumfassendere Göttin und kann in allen Belangen um Unterstützung gebeten werden, speziell für jede Art der Heilung, auch jene mit unkonventionellen Mitteln. Außerdem segnet sie alle Vorhaben der Frauen und bietet allen Hilfsbedürftigen ihren Schutz an, indem sie diese mit ihren weiten Schwingen umschließt. Isis ist das "war", das "ist" und das "was sein wird", also der Inbegriff des Seins. Dieses Selbstverständnis überträgt sie gerne auf die Frauen, indem sie diese lehrt sich selbst zu "nähren" und aus sich selbst heraus zu gedeihen. Natürlich sorgt sie aber auch für den Schutz der Kinder und für eine wirkungsvolle Magie.


Einer altägyptischen Legende zufolge;
(~2660 bis 2160 v. Chr. in Pyramidentexten niedergeschrieben), war Göttin Isis mit einem ihrer Brüder verheiratet, dem Gott Osiris (Fruchtbarkeits,- Wiedergeburts,- Jenseits- und Totengott) während ihre Zwillingsschwester Nephtys, die Gemahlin des gemeinsamen Bruders Seth war (Wüstengott bzw. auch Chaosgott). Die Ehe mit Seth blieb aber fruchtlos und so zeugte Nephtys mit Osiris den schakalköpfingen Totengott Anubis. Daraufhin schlug Seth aus Eifersucht seinen Bruder Osiris in tausend Teile (Brudermord) und die leidtragende Isis war über den gewaltsamen Verlust ihres Gemahls natürlich untröstlich, aber auch dem Wahnsinn sehr nahe. Laut dieser Legende, soll das jährliche Nil-Hochwasser von der Klage über den geliebten Bruder-Gemahl verursacht werden. Ihre dunkle Zwillingschwester war aber ebenfalls entsetzt über die schreckliche Tat ihres Gemahls Seth und sie stand Isis in ihrer Trauer bei, indem sie gemeinsam nach den Teilen vom getöteten Osiris suchten. Sie fanden auch alle Teile, bis auf seinen Penis, den sie aber durch ein geformtes Goldstück ersetzten. Um den Geliebten wieder lebendig machen zu können, musste sich Isis ihrer magischen und heilenden Fähigkeiten entsinnen und erfand schliesslich die Kunst des Mumifizierens, die in Ägypten eine immens bedeutende Rolle spielte. Sie vollzog erstmals das sehr berühmte Balsamierungsritual und Osiris erhob sich "so lebendig wie das Korn nach der Frühjahrsflut". Auf wundersame Weise empfing Isis später durch den goldenen Phallus des Osiris den gemeinsamen Sohn Horus, den sie so lange vor den bösartigen Nachstellung Seths beschützte, bis er sein rechtmäßiges Erbe, die Thronfolge antreten konnte. Mit diesem Knaben am Schoß sitzend, wird Isis dann auch immer wieder dargestellt.

Anrufung der Göttin Isis
"Große Göttin Isis, du Älteste der Alten, du Thron Ägyptens und Schöpferin allen Seins! Schützend umarmen mich deine sternenbesetzten Schwingen und dein lieblicher Atem erfüllt mich jede Sekunde des Seins. Meine Gedanken sind die Träger deines Wissens, meine Worte sprechen das von dir zu verkündende Wort und mein Körper ist der heilige Tempel meines von dir belebten Geistes. Wirke in mir, wirke durch mich, wirke mit mir und wirke für mich!"